Mithelfen

Was du tun kannst

Ob mit oder ohne technischem Fachwissen - jede/r kann helfen, Menschen in zensierten Netzwerken zu unterstützen.

1. Spendensehr einfach

Unterstütze unser Server-Projekt! 100 % der Spenden fließen direkt in die technische Infrastruktur: Anmietung virtueller Server bei Anbietern mit flexiblen Bezahlmodellen - das ermöglicht eine schnelle Anpassung an die jeweilige technische Lage. Die Einrichtung, Wartung, Administration und Öffentlichkeitsarbeit erfolgen ausschließlich ehrenamtlich.

Jeder Betrag hilft: mit jedem zusätzlichem Euro können sich weitere Menschen zensurfrei im Netz bewegen. Als Anhaltspunkt:

10€ ermöglichen ca. 100 Menschen einen Monat lang, zu jedem Zeitpunkt, eine sichere Kommunikation.

Wir haben dazu eine GoFundMe-Spendenseite eingerichtet:

Jede Spende zählt, denn jeder Server verbindet Leben.

Aktuelle Statistiken zu bereits eingerichteten Servern findest du hier.

2. Snowflake aktivierensehr einfach

Werde zur Brücke mit Snowflake!

Der Tor-Browser kann Daten durch ein digitales Labyrinth leiten - so bleiben Tor-Nutzer*innen anonym. Doch in vielen zensierten Regionen wird Tor selbst blockiert.

Snowflake hilft dabei: Du spendest über deinen Browser eine sichere, getarnte Brücke - damit wird das Tor-Netz wieder erreichbar. Das Beste daran: mit zwei Klicks kannst du Snowflake deinem Browser hinzufügen:

Snowflake für Firefox Snowflake für Chrome oder Edge

Wenn du Snowflake installiert hast, leitest du den Datenverkehr von zensierten Nutzer*innen ins Tor-Netz weiter.

Warum das für dich sicher ist:

  • Keine Haftung: Da dein Snowflake keine Seiten aufruft, sondern nur Daten weiterleitet, kannst du nicht für Inhalte haftbar gemacht werden.
  • Volle Privatsphäre: Der gesamte Datenverkehr ist stark verschlüsselt - niemand kann den weitergeleiteten Datenverkehr sehen.
  • Unsichtbarkeit: Du siehst niemals, wer deine Brücke nutzt und Nutzer*innen sehen nicht wer die die Brücke bereitstellt.

3. Conduit nutzeneinfach

Installiere Conduit einfach auf deinem Android, PC oder Mac.

Lade die Conduit-App herunter und teile damit einen kleinen Teil deiner Bandbreite für Psiphon Nutzer*innen.

Dein Gerät wird so zu einer Station ("Relay"), genau wie unsere Server. Wieviel deiner Bandbreite du zur Verfügung stellen möchtest, kannst du einfach in der App einstellen.

Bonus:

Du hast Familie oder Freunde in von Zensur betroffenen Ländern?

Dann kannst du ihnen direkt helfen und sie mit deinem Gerät verbinden (Personal Pairing).

Weitere Informationen zu Conduit findest du hier.

4. Informationen teilensehr einfach

Als Aktivistis sind wir immer um Sichtbarkeit bemüht - insbesondere bei Social-Media. Jedes Like, jeder Kommentar, jedes Abspeichern und jedes Weiterleiten suggeriert den Social-Media-Algorithmen, dass es sich um einen interessanten Post handelt und steigert damit die Sichtbarkeit.

Inhalte zum Thema, die direkt geteilt werden können, findest du z.B. auf unserem Instagram.

Darüber hinaus gibt es viele tolle Organisationen, die Misstände aufdecken und/oder versuchen politische Verhältnisse zu ändern: Access Now, Article 19, CCC, digitalcourage, direct2cell, netblocks, OONI usw. Auch denen hilft Sichtbarkeit und wir kämpfen auf der selben Seite.

Schau doch mal in unsere Linkliste.

4. Technisch mitarbeitenfür Expert*innen

Wir suchen Menschen mit technischem Hintergrund, die helfen wollen, Zensurinfrastrukturen besser zu verstehen und und vielleicht sogar realistische Gegenmaßnahmen zu entwickeln.

Wichtig sind nicht perfekte Antworten, sondern Fachwissen, Erfahrung und die Bereitschaft, gemeinsam zu analysieren.

Wenn du dich mit Netzwerken, Routing, Mobilfunk, DNS, VPNs, Tor, Protokollen, Cloud-Infrastruktur, IT-Sicherheit, Reverse Engineering, OSINT oder Monitoring auskennst, kann dein Wissen helfen. Es geht darum, technische Muster zu erkennen, Schwachstellen zu finden, Umgehungsstrategien zu bewerten und insbesondere die richtigen Leute miteinander zu vernetzen.

Worum es konkret geht:

Wie sind abgeschottete Netze, wie z.B. das NIN im Iran, technisch aufgebaut? Wo entstehen Angriffsflächen oder Lücken/Umgehungsmöglichkeiten? Welche Gegenstrategien sind praktisch, sicher und skalierbar? Wie bleiben Kommunikation und unabhängige Information trotz Abschottung möglich? Wo muss die Bevölkerung zusätzlich vor Überwachungsmaßnahmen gewarnt werden?

Wir freuen uns auf Hinweise, Analysen, Anregungen, Kritik und Verbesserungsvorschläge!

Du kannst direkt mit uns in Kontakt treten, oder deine Gedanken z.B. über den r/sosiran Subreddit teilen.